{"id":124,"date":"2012-03-13T09:07:28","date_gmt":"2012-03-13T09:07:28","guid":{"rendered":"http:\/\/public-health-kompakt.frappant.ch\/?page_id=124"},"modified":"2026-03-23T15:41:30","modified_gmt":"2026-03-23T15:41:30","slug":"kap-2-2-demografie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/index.php\/kapitel-2\/kap-2-2-demografie\/","title":{"rendered":"Kap. 2.2 Demografie"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Marcel Zwahlen, Veronika Skrivankova, Matthias Egger<\/em><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-plain is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die Frage \u201eWie viele sind wir?\u201c bewegt Regierungen bereits seit dem Altertum. Sie bildet die Grundlage der Demografie [von d\u00e9mos (gr.): Volk und graf\u00e9 (gr.): Schrift, Beschreibung], die sich mit verschiedenen Merkmalen von Bev\u00f6lkerungen besch\u00e4ftigt. Dabei interessieren neben der Gesamtgr\u00f6\u00dfe der Bev\u00f6lkerung, ihrer altersm\u00e4\u00dfigen Zusammensetzung und ihrer geografischen Verteilung auch die sozialen und Umweltfaktoren, die hier f\u00fcr Ver\u00e4nderungen verantwortlich sind. Die Daten zur fortlaufenden Beschreibung der Bev\u00f6lkerung stammen mehrheitlich aus staatlichen Quellen, v.a. aus Volksz\u00e4hlungen, dem Geburten- und Sterberegister sowie repr\u00e4sentativen Stichproben-Erhebungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Abschnitt des Lehrbuchs besch\u00e4ftigt sich mit den Kennziffern, die DemografInnen zur Beschreibung einer Bev\u00f6lkerung verwenden, z.B. dem Geburten\u00fcberschuss, dem Wanderungssaldo, verschiedenen Sterberaten, der Lebenserwartung und potentiell verlorenen Lebensjahren. Abschlie\u00dfend zeigt er h\u00e4ufig verwendete grafische Darstellungen, z.B. zur Altersstruktur einer Bev\u00f6lkerung, vermittelt Kenntnisse zur Altersstandardisierung und erl\u00e4utern zeitliche Trends in West- und Ostdeutschland sowie in der Schweiz.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Auf dieser Seite finden Sie die in diesem Kapitel verwendeten Literaturquellen, Hinweise zu empfohlener Vertiefungsliteratur, erg\u00e4nzende Abbildungen und Boxen sowie weiterf\u00fchrende Internetquellen zum Thema.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrende Literatur<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Preston SH, Heuveline P, Guillot M. <a href=\"https:\/\/gwern.net\/doc\/statistics\/2001-preston-demography.pdf\">Demography: measuring and modeling population processes<\/a>. Oxford: Blackwell; 2001.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Geschichte<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Baca\u00ebr N. <a href=\"https:\/\/www.coollibri.com\/bibliotheque-en-ligne\/nicolas-bacaer\/eine-kurze-geschichte-der-mathematischen-populationsdynamik-copie_363018\">Eine kurze Geschichte der mathematischen Populationsdynamik<\/a>. Paris: Nicolas Baca\u00ebr; 2021.<\/li>\n\n\n\n<li>John Graunt, William Petty:\u00a0<a href=\"http:\/\/resource.nlm.nih.gov\/2356016R\">Natural and political observations, mentioned in a following index, and made upon the bills of mortality by John Graunt, citizen of London; with reference to the government<\/a>, 1662.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"882\" src=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-6-1024x882.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-6693\" style=\"aspect-ratio:1.1610094332016447;width:537px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-6-1024x882.png 1024w, https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-6-300x258.png 300w, https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-6-768x662.png 768w, https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-6.png 1386w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wegweisende Arbeit aus dem 17. Jahrhundert, die anhand von Bev\u00f6lkerungsdaten aus London R\u00fcckschl\u00fcsse auf Krankheiten und Bev\u00f6lkerungsentwicklung zog. Die Arbeit begr\u00fcndete zentrale Konzepte wie Sterbetafeln und die Sch\u00e4tzung von Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6\u00dfen auf Basis von Registerdaten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a name=\"ZB\"><\/a>Zus\u00e4tzliche Boxen<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>Web-Box 2.2.1 <\/strong>Todesursachen vor hundert Jahren und heute\n<p>Vergleicht man die Verteilung der Sterbef\u00e4lle nach Todesursachen vor hundert Jahren mit heute, zeigen sich deutliche Unterschiede. Im Schweizerischen Statischen Jahrbuch von 1902 sind Angaben zu den Todesursachen in den 15 schweizerischen St\u00e4dten mit mehr als 10.000 Einwohnern f\u00fcr das Jahr 1900 zu finden. In diesem Jahr verstarben dort insgesamt 11.814 Personen (ohne Totgeburten). Todesursache waren in 9,7% der F\u00e4lle ein Darminfekt (Enteritis) im 1. Lebensjahr, in 14,2% der F\u00e4lle eine Lungenschwindsucht (Tuberkulose), in 5,6% der F\u00e4lle andere Infektionskrankheiten (darunter 231 F\u00e4lle von Masern) und in 10,5% akute Erkrankungen der Atmungsorgane. Etwas mehr als hundert Jahre sp\u00e4ter sind in der Schweiz rund 40% der Todesf\u00e4lle auf Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zur\u00fcckzuf\u00fchren. An zweiter Stelle folgen die Krebserkrankungen, die f\u00fcr 25 \u2013 30% aller Todesf\u00e4lle verantwortlich sind. An Infektionskrankheiten einschlie\u00dflich der Virusgrippe und verschiedener Formen der Lungenentz\u00fcndung (Pneumonie) sterben heute weniger als 5% der Menschen. <em>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/kataloge-datenbanken\/publikationen\/uebersichtsdarstellungen\/statistisches-jahrbuch.html\">Bundesamt f\u00fcr Statistik<\/a><\/em><\/p>\n<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>Web-Box 2.2.2<\/strong> Direkte Standardisierung von Raten <p>Standardisierung ist ein Verfahren zur Berechnung vergleichbarer epidemiologischer Ma\u00dfzahlen f\u00fcr Populationen, die sich bez\u00fcglich ihrer Struktur unterscheiden, wie zum Beispiel hinsichtlich ihres Alters oder des Geschlecht. Besonders wichtig ist die Altersstandardisierung, da das Alter bei vielen Gesundheitsproblemen eine Rolle spielt. Ein einfacher Vergleich (z.B. von Mortalit\u00e4tsraten) kann irref\u00fchrend sein, wenn die Altersstruktur der Bev\u00f6lkerung unterschiedlich ist. Dies wird in den folgenden Tabellen illustriert: Die rohe Sterblichkeitsrate ist auf der Insel Oxia um 10 pro 1.000 Einwohner h\u00f6her als auf Imia (50 gegen\u00fcber 40 pro 1.000), obwohl in jeder Altersgruppe die Sterblichkeit auf Oxia um 10 pro 1.000 niedriger liegt als auf Imia!<\/p>Dies ist auf die verschiedene Altersstruktur der Bev\u00f6lkerung auf Oxia und Imia<sup><a href=\"#FN1\">1<\/a><\/sup>\u00a0zur\u00fcckzuf\u00fchren: Auf Oxia ist die Mehrheit der Menschen 65 Jahre oder \u00e4lter, w\u00e4hrend die meisten Menschen auf Imia j\u00fcnger als 35 Jahre alt sind. Mit Hilfe einer Standardpopulation k\u00f6nnen nun standardisierte Raten berechnet werden, welche die unterschiedliche Altersstruktur korrigieren (sogenannte direkte Standardisierung). Das geht ganz einfach: Zuerst werden die in den Standardpopulationen erwarteten Todesf\u00e4lle anhand der altersspezifischen Raten der beiden Inseln berechnet. <figure><a href=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Vergleich-roher-Raten.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"Web Box 2.2.1.a - Vergleich-roher-Raten\" width=\"600\" class=\"alignnone\" src=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Vergleich-roher-Raten.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/figure> <p>Diese werden addiert, um die altersstandardisierte Rate zu erhalten. Sie betr\u00e4gt auf Oxia 42 pro 1.000 und auf Imia 52 pro 1.000 Einwohner und ist somit \u2013 wie erwartet &#8211; auf Oxia um 10 pro 1.000 Einwohner niedriger als auf Imia.<br><a href=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Vergleich-alterstandardisierter-Raten.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"Web-Box 2.2.1c - Vergleich-alterstandardisierter-Raten\" width=\"600\" class=\"alignnone\" src=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Vergleich-alterstandardisierter-Raten.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/p><p>Die Altersstandardisierung mittels einer Standardbev\u00f6lkerung wird h\u00e4ufig etwa bei Krebsregistern zum Vergleich von Morbidit\u00e4ts- oder Mortalit\u00e4tsraten herangezogen (s. Kap. 7.2). Insbesondere f\u00fcr Vergleiche zwischen Regionen\/L\u00e4ndern (z.B. zwischen Deutschland und der Schweiz; s. Kap. 7.2) oder Vergleiche \u00fcber die Zeit ist eine Altersstandardisierung oft notwendig, um Verzerrungen (Confounding; s. Kap. 2.1) aufgrund unterschiedlicher Altersstrukturen zu vermeiden.<\/p><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter is-resized alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Anzahl-Personen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"202\" src=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Anzahl-Personen-300x202.jpg\" alt=\"Interpretation altersstandardisierter Raten \" class=\"wp-image-1131\" style=\"width:300px\" srcset=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Anzahl-Personen-300x202.jpg 300w, https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Anzahl-Personen-150x101.jpg 150w, https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Anzahl-Personen-400x270.jpg 400w, https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Anzahl-Personen.jpg 871w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Interpretation altersstandardisierter Raten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei der Interpretation altersstandardisierter Raten ist zu beachten, dass es keine realen, beobachtbaren Raten sind. Sie beschreiben vielmehr, wie die Mortalit\u00e4ts- oder Morbidit\u00e4tsraten w\u00e4ren, wenn die betrachteten Bev\u00f6lkerungen der Standardbev\u00f6lkerung entspr\u00e4chen. In der Praxis werden h\u00e4ufig die links abgebildeten Standard-populationen f\u00fcr Europa oder die Welt verwendet. Die Auswahl der Standardbev\u00f6lkerung ist jedoch unwichtig, solange sichergestellt ist, dass bei Vergleichen jeweils dieselbe Standardbev\u00f6lkerung eingesetzt wurde. Aus diesem Grund sind auch keine separaten Standardbev\u00f6lkerungen f\u00fcr die beiden Geschlechter erforderlich.<\/p>\n\n\n\n<p><sup><a name=\"FN1\"><\/a>1<\/sup>&nbsp;Bei Oxia und Imia handelt es sich in Wahrheit um unbewohnte griechische Inseln.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Internetquellen<\/h4>\n\n\n\n<p>Die demografische Beschreibung der Bev\u00f6lkerung st\u00fctzt sich fast ausschlie\u00dflich auf staatliche Statistiken, die fortlaufend gef\u00fchrt werden. Dies sind z.B. Angaben aus den Einwohnermelde\u00e4mtern, den regelm\u00e4\u00dfig durchgef\u00fchrten Volksz\u00e4hlungen und den amtlichen Erfassungen von Geburten und Todesf\u00e4llen. Die gesammelten und bearbeiteten Informationen werden vom Statistischen Bundesamt Deutschlands und vom Schweizerischen Bundesamt f\u00fcr Statistik regelm\u00e4\u00dfig ver\u00f6ffentlicht. Viele dieser Informationen sind auf den Internetseiten der&nbsp;drei \u00c4mter auffindbar:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.destatis.de\">Statistisches Bundesamt Deutschland<\/a> (erw\u00e4hnenswert ist die <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/bevoelkerungspyramide\/\">animierte Altersverteilung seit 1950<\/a>)<br><a href=\"http:\/\/www.bfs.admin.ch\">Schweizer Bundesamt f\u00fcr Statistik<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.statistik.at\/\">Statistik Austria<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Alle drei&nbsp;\u00c4mter haben so genannte Bev\u00f6lkerungsszenarien erstellt, in denen Zukunftsprognosen abgegeben werden. Die Berichte hierzu sind auf den jeweiligen Internetseiten auffindbar:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Statistisches Bundesamt. <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Gesellschaft-Umwelt\/Bevoelkerung\/Bevoelkerungsvorausberechnung\/Publikationen\/Downloads-Vorausberechnung\/bevoelkerung-deutschland-2060-5124202199014.pdf?__blob=publicationFile\">Bev\u00f6lkerung Deutschlands bis 2060<\/a>, Ergebnisse der 14. koordinierten Bev\u00f6lkerungsvorausberechnung;<\/li>\n\n\n\n<li>Bundesamt f\u00fcr Statistik. <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/kataloge-datenbanken\/publikationen.assetdetail.347597.html\">Szenarien zur Bev\u00f6lkerungsentwicklung der Schweiz: 2010 \u2013 2060<\/a>;<\/li>\n\n\n\n<li>Statistik Austria. <a href=\"https:\/\/www.statistik.at\/statistiken\/bevoelkerung-und-soziales\/bevoelkerung\/demographische-prognosen\/bevoelkerungsprognosen-fuer-oesterreich-und-die-bundeslaender\">Bev\u00f6lkerungsprognosen<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Sehr n\u00fctzlich sind auch die f\u00fcr etwa 35 verschiedene L\u00e4nder zusammengestellten Angaben zu Bev\u00f6lkerung, Todesf\u00e4llen, Mortalit\u00e4tsraten und Lebenserwartung, welche <a href=\"http:\/\/www.mortality.org\">The Human Mortality Database<\/a> zur Verf\u00fcgung stellt. Diese Angaben werden vom Department of Demography at the University of California, Berkeley, USA, und dem <a href=\"https:\/\/www.demogr.mpg.de\/de\">Max-Planck-Institut f\u00fcr demografische Forschung<\/a> in Rostock erstellt. Um die Daten einsehen zu k\u00f6nnen, muss man sich dort zuerst kostenlos registrieren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a name=\"IZT\"><\/a>Weitere Internetquellen zum Thema<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/data.unicef.org\/\">UNICEF Data<\/a> This resource presents the latest data on child survival, development and protection across all countries and regions, supporting UNICEF\u2019s focus on tracking progress toward global commitments on children\u2019s and women\u2019s rights.<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/data.worldbank.org\/\">THE WORLD BANK \u2013 Data<\/a>  Free and open access to global development data<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.who.int\/data\/gho\/publications\/world-health-statistics\">WHO World Health Statistics<\/a> WHO&#8217;s annual World Health Statistics reports present the most recent health statistics for the WHO Member States&nbsp;and each edition supersedes the previous one.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marcel Zwahlen, Veronika Skrivankova, Matthias Egger Die Frage \u201eWie viele sind wir?\u201c bewegt Regierungen bereits seit dem Altertum. 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