{"id":561,"date":"2012-04-28T23:52:13","date_gmt":"2012-04-28T23:52:13","guid":{"rendered":"http:\/\/public-health-kompakt.frappant.ch\/?page_id=561"},"modified":"2026-03-23T15:44:18","modified_gmt":"2026-03-23T15:44:18","slug":"kap-4-5","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/index.php\/kapitel-4\/kap-4-5\/","title":{"rendered":"Kap. 4.5 Screening"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Matthias Egger, <\/em><em>Marcel Zwahlen<\/em><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-plain is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die Idee ist bestechend: Im Rahmen von <em>Vorsorgeuntersuchungen<\/em> wird bei Personen, die&nbsp; sich gesund f\u00fchlen festgestellt, ob ein fr\u00fches Stadium einer Erkrankung vorliegt. Der Krankheitsverlauf wird darauf durch die fr\u00fchzeitig einsetzende Therapie g\u00fcnstig beeinflusst, sodass Komplikationen verhindert und die Sterblichkeit gesenkt werden. Ein solches <em>Screening<\/em> ist mehr als nur die Durchf\u00fchrung einer Vorsorgeuntersuchung. Es umfasst eine ganze Versorgungskette und sollte im Rahmen eines organisierten und evaluierten <em>Screening-Programms<\/em> stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn dieses Lehrbuch-Abschnitts wird &#8211; nach einem kurzen geschichtlichen \u00dcberblick &#8211; der Begriff \u00bbScreening\u00ab definiert. Anschlie\u00dfend werden die Auswirkungen des Screenings sowie m\u00f6gliche Fallstricke bei der Evaluation von Screening-Programmen betrachtet. Dabei zeigt sich, dass Screening nicht nur mit einem Nutzen, sondern immer auch mit unerw\u00fcnschten Auswirkungen verbunden ist. Zum Schluss des Textes werden die in der Schweiz und in Deutschland durchgef\u00fchrten Screening-Programme kurz vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auf dieser Seite finden Sie Hinweise zu empfohlener Vertiefungsliteratur, erg\u00e4nzende Abbildungen und Boxen sowie weiterf\u00fchrende Internetquellen zum Thema.<\/strong><a name=\"LQ\"><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vertiefungsliteratur<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Raffle AE, Gray JAM. <a href=\"https:\/\/global.oup.com\/academic\/product\/screening-9780198805984?cc=ch&amp;lang=en&amp;\">Screening. Evidence and Practice<\/a>. Second edition. Oxford\u202f; New York, NY: Oxford University Press; 2019. 282 p.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"180\" height=\"283\" src=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/image-1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6942\" style=\"width:215px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Raffle A, Gray JAM. <a href=\"https:\/\/www.abebooks.de\/9783456846989\/Screening-Durchf%C3%BChrung-Nutzen-Vorsorgeuntersuchungen-Angela-3456846983\/plp?srsltid=AfmBOooUZdBZbEei8R3DrWKx6-BZS3Y_dmG65x-76TOmuOjQtmLPzueu\">Screening: Durchf\u00fchrung und Nutzen von Vorsorgeuntersuchungen<\/a>. 1. Auflage. Bern: Verlag Hans Huber; 2009. 336 p.<\/li>\n\n\n\n<li>Wilson JMG, Jungner AG. <a href=\"https:\/\/iris.who.int\/handle\/10665\/37650\">Principles and practice of screening for disease<\/a>. Report No. 3. Geneva: WHO, 1968<\/li>\n\n\n\n<li>Zwahlen M, Low N, Borisch B, et al. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/20419512\/\">Population-based screening \u2013 the difficulty of how to do more good than harm and how to achieve it<\/a>. Swiss Med Wkly. 2010<\/li>\n\n\n\n<li>Zwahlen M, Bopp M, Probst-Hensch NM. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/15243841\/\">Mammography screening in Switzerland: limited evidence from limited data<\/a>. Swiss Med Wkly 2004; 134: 295-306<\/li>\n\n\n\n<li>Rembold CM. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/9685274\/\">Number needed to screen: development of a statistic for disease screening<\/a>. BMJ 1998; 317: 307\u2013312.<\/li>\n\n\n\n<li>Andriole GL, Crawford ED, Grubb RL, et al. Mortality results from a randomized prostate-cancer screening trial. N Engl J Med 2009; 360(13): 1310-1319<\/li>\n\n\n\n<li>Hugosson J, Carlsson S, Aus G et al. Mortality results from the G\u00f6teborg randomized population-based prostate-cancer screening study. Lancet Oncol 2010;\u00a0 11: 725\u2013732<\/li>\n\n\n\n<li>Schroder FH, Hugosson J, Roobol, MJ et al. Screening and prostate-cancer mortality in a randomized European study. N Engl J Med 2009; 360(13): 1320-1328.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a name=\"ZA\"><\/a>Zus\u00e4tzliche Abbildung<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Web-Abb. 4.5.1&nbsp; <\/strong>Histologischer Schnitt eines duktale Karzinoms in situ (= Wucherung von Tumorzellen in den Milchg\u00e4ngen [<em>Ductuli<\/em>] der weiblichen Brust)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Web-Abb.4.5.1.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Web-Abb.4.5.1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-810\" title=\"Web-Abb.4.5.1\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><span style=\"font-size: 10px;\">Quelle: Coya Tapia, Institut f\u00fcr Pathologie, Universit\u00e4t Bern<\/span><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zus\u00e4tzliche Boxen<\/h4>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Mammografie Screening: Der Healthy Screenee-Effekt<\/h5>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-plain is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>In den 1960er Jahren f\u00fchrte ein gro\u00dfer Krankenversicherer in New York, der <em>Health Insurance Plan<\/em> (HIP), eine umfangreiche, randomisierte Studie durch, um die Wirksamkeit des Mammografie-Screenings zu evaluieren. An ihr nahmen 60.000 Frauen teil. Die der Screening-Gruppe zugeteilten 30.000 Frauen wurden eingeladen, sich j\u00e4hrlich untersuchen zu lassen. In der Folgezeit wurden 67% dieser Frauen mindestens einmal gescreent. Die Studie zeigte, dass das Risiko an Brustkrebs zu sterben bei den Teilnehmerinnen am Mammografie-Screening durchschnittlich um etwa 20% geringer war als in der Kontrollgruppe. Dagegen war die Sterblichkeit aufgrund anderer Ursachen in der Screening-Gruppe erwartungsgem\u00e4\u00df \u00e4hnlich hoch wie in der Kontrollgruppe (s. Tabelle). Innerhalb der Screening-Gruppe gab es einen gro\u00dfen Unterschied bez\u00fcglich der Mortalit\u00e4t (au\u00dfer Brustkrebs-Mortalit\u00e4t) zwischen den Frauen, die am Screening teilgenommen und denjenigen, die die Einladung nicht befolgt hatten:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Web-Box.4.5.1.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Web-Box.4.5.1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-564\" title=\"Web-Box.4.5.1\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die geringere Sterblichkeit unter den Frauen, die am Screening teilgenommen hatten, ist nicht etwa auf das Screening zur\u00fcckzuf\u00fchren, sondern auf einen Selektionseffekt (<em>Healthy Screenee-Effekt<\/em>). Die teilnehmenden Frauen waren im Durchschnitt gebildeter, gesundheitsbewusster und besorgter \u00fcber eine m\u00f6gliche Krebserkrankung als die Frauen, die nicht daran teilnahmen. Sie stammten auch aus einer h\u00f6heren sozialen Schicht und hatten aus all diesem Gr\u00fcnden eine niedrigere Mortalit\u00e4tsrate.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quelle:\u00a0<\/strong>Fink et al. The reluctant participant in a breast cancer screening program. Public Health Reports 1968; 83: 479-490.\u00a0Shapiro et al. Evidence on screening for breast cancer from a randomized trial. Cancer 1977; 39 (6):2772-2782.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">\u00dcberdiagnose: PSA-Screening <em>(Ausf\u00fchrliche Version von Box 4.5.3 aus dem Lehrbuch)<\/em><\/h5>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-plain is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>In den USA wurde von 1993 bis 2001 die <strong>PLCO-Studie <\/strong>(<em>Prostate, Lung, Colorectal, and Ovarian Cancer Screening Trial<\/em>) durchgef\u00fchrt. Ihr Ziel war es festzustellen, ob sich die Mortalit\u00e4t bei Prostata-, Lungen-, Ovarial- und kolorektalem Karzinom mit Hilfe von Krebs-Screening-Tests senken l\u00e4sst. Beim PSA-Screening<a title=\"\" href=\"#_ftn1\"><sup><sup>[1]<\/sup><\/sup><\/a> wurden insgesamt 76.693 M\u00e4nner zuf\u00e4llig entweder der Screening-Gruppe oder der Kontroll-Gruppe zugeordnet. Den M\u00e4nnern in der Screening-Gruppe wurden u.a. j\u00e4hrliche PSA-Tests und Tastuntersuchungen der Prostata \u00fcber den Enddarm (<em>digitale rektale Untersuchungen<\/em>) angeboten, was 80 &#8211; 90% der M\u00e4nner akzeptierten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Resultate der Studie sind in den beiden unteren Abbildungen dargestellt. Abb. A zeigt, dass die Diagnosestellung durch das Screening im Durchschnitt etwa um 2 Jahre vorverschoben wurde. Man h\u00e4tte allerdings erwartet, dass sich die Inzidenzkurve der Screening-Gruppe im Laufe der Zeit wieder derjenigen der Kontroll-Gruppe ann\u00e4hert, sodass dann in beiden Gruppen insgesamt gleich viele F\u00e4lle diagnostiziert w\u00fcrden. In der Screening-Gruppe blieb die Inzidenzrate jedoch \u00fcber Jahre erh\u00f6ht (relatives Risiko 1,22; 95%-VI 1,16 &#8211; 1,29). Der Grund hierf\u00fcr ist das Ph\u00e4nomen der \u00bb\u00dcberdiagnose\u00ab &#8211; man geht davon aus, dass ein Teil der diagnostizierten Tumore nie klinisch manifest geworden w\u00e4ren. In derselben Zeit war die Sterblichkeit in beiden Gruppen vergleichbar (Abb. B). Das relative Risiko lag hier bei 1,13 und unterschied sich damit statistisch nicht signifikant von 1 (95%-VI 0,75 \u2013 1,70).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><figure><figure><a href=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Web-Box.4.5.2a.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-811\" title=\"Web-Box.4.5.2a\" src=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Web-Box.4.5.2a.png\" alt=\"\" width=\"250\"><\/a><\/figure><\/figure><\/td><td><figure><figure><a href=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Web-Box.4.5.2b.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-812\" title=\"Web-Box.4.5.2b\" src=\"https:\/\/www.public-health-kompakt.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Web-Box.4.5.2b.png\" alt=\"\" width=\"250\"><\/a><\/figure><\/figure><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Eine<em> europ\u00e4ische Multicenter-Studie<\/em> fand ebenfalls eine deutlich erh\u00f6hte Inzidenzrate in der Screening-Gruppe (relatives Risiko 1,71; 95%-VI 1,64 \u2013 1,77) sowie eine statistisch knapp signifikante Abnahme der Sterblichkeit (relatives Risiko 0,80; 95%-VI 0,65 \u2013 0,98). Auch in der <em>G\u00f6teborg Studie<\/em> war das Problem der \u00dcberdiagnose ausgepr\u00e4gt, die Reduktion der Sterblichkeit war hier jedoch gr\u00f6\u00dfer, insbesondere mehr als 10 Jahre nach der Randomisierung (relatives Risiko 0,56; 95%-VI 0,39 \u2013 0,82). Die Unterschiede zwischen den Studien beruhen wahrscheinlich darauf, dass sich die Anzahl der Personen in den Kontrollgruppen unterschied, die zus\u00e4tzlich ein opportunistisches Screening&nbsp;durchf\u00fchren lie\u00dfen. So wei\u00df man, dass in der amerikanischen Studie bei etwa 50% der Studienteilnehmer in der Kontrollgruppe ein PSA-Screening durchgef\u00fchrt wurde. Man vermutet, dass dieser Anteil z.B. in der europ\u00e4ischen Multicenter-Studie geringer war.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der Resultate dieser und \u00e4hnlicher Studien wird das PSA-Screening in Deutschland und der Schweiz sowie in vielen anderen L\u00e4ndern nicht empfohlen. Die Evidenz wird jedoch kontrovers beurteilt. In der Praxis wird der Test trotzdem h\u00e4ufig durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:&nbsp;<\/strong>Andriole et al. Mortality Results from a Randomized Prostate-Cancer Screening Trial. <em>N Engl J Med<\/em> 2009;360:1310-9. &nbsp;Schr\u00f6der et al. Screening and Prostate-Cancer Mortality in a Randomized European Study. <em>N Engl J Med<\/em> 2009;360:1320-8. Hugosson et al. Mortality results from the G\u00f6teborg randomized population-based prostate-cancer screening study. <em>Lancet Oncol<\/em> 2010;11:725-32.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> PSA= prostataspezifisches Antigen; PSA ist ein Enzym, das in den Ausf\u00fchrungsg\u00e4ngen der Prostata der Samenfl\u00fcssigkeit beigemischt wird und daher nat\u00fcrlicherweise in der Samenfl\u00fcssigkeit vorkommt. Ein hoher PSA-Wert geht jedoch meist auf eine (gut- oder b\u00f6sartige) Ver\u00e4nderung der Prostata zur\u00fcck. Da hohe PSA-Werte auch bei gutartigen Prostata-Ver\u00e4nderungen vorkommen, ist das PSA kein Tumormarker, sondern ein sog. Gewebemarker.\u00a0<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Internetquellen zum Thema<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Deutsches Krebsforschungszentrum. Krebsinformationsdienst. <a href=\"https:\/\/www.krebsinformationsdienst.de\/vorbeugung\/frueherkennung\/index.php\">Krebsvorsorge und Krebsfr\u00fcherkennung<\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li>Deutsches Krebsforschungszentrum. Krebsinformationsdienst. <a href=\"https:\/\/www.krebsinformationsdienst.de\/tumorarten\/brustkrebs\/frueherkennung.php\">Brustkrebs-Fr\u00fcherkennung: Mammographie-Screening und Abtasten<\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li>Krebsliga Schweiz. <a href=\"https:\/\/www.krebsliga.ch\/ueber-krebs\/frueherkennung\">Fr\u00fcherkennung<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.uspreventiveservicestaskforce.org\/uspstf\/\">The US Preventive Services Task Force<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.gov.uk\/topic\/population-screening-programmes\">The UK National Screening Committee<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.nsu.govt.nz\/health-professionals\">National Screening Unit<\/a> (New Zealand)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Matthias Egger, Marcel Zwahlen Die Idee ist bestechend: Im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen wird bei Personen, die&nbsp; sich gesund f\u00fchlen festgestellt, ob ein fr\u00fches Stadium einer Erkrankung vorliegt. 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