Matthias Egger, Oliver Razum, Anita Rieder, Lukas Fenner, Lotte Habermann-Horstmeier
Public Health ist ein interdisziplinäres Fach, in dem Disziplinen aus der medizinisch-naturwissenschaftlichen sowie der sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Tradition zusammenwirken. Zu den methodischen Kernbereichen gehören Epidemiologie, Demografie, Biostatistik und Data Science sowie Sozialwissenschaften und Gesundheitsökonomie. Ergänzt werden sie u. a. durch Sozialmedizin, Medizinsoziologie, Gesundheitsförderung, Präventivmedizin, Umweltmedizin, Gesundheitspsychologie, Gesundheitspolitik, Organisations- und Managementwissenschaften sowie Ethik. Die Disziplinen sind inhaltlich eng miteinander verbunden und lassen sich nicht immer eindeutig abgrenzen. Diese Vielfalt und Zusammenarbeit unterschiedlicher Perspektiven kennzeichnen Public Health als eigenständiges, interdisziplinäres Arbeitsfeld.
Weiterführende Literatur
- Institute of Medicine. (1988). The future of public health. National Academies Press.
- Krieger N. Epidemiology and the People’s Health: Theory and Context. Oxford University Press; 2011.
- Berkman LF, Kawachi I, Glymour MM, editors. Social Epidemiology. Oxford University Press; 2014.
- Kass NE. An Ethics Framework for Public Health. Am J Public Health. 2001 Nov;91(11):1776–82.
- Rosenbrock R, Hartung S. Handbuch Partizipation und Gesundheit. Hogrefe, vorm. Verlag Hans Huber; 2012.
- Richter M, Hurrelmann K, eds. Soziologie von Gesundheit und Krankheit. Wiesbaden: Springer VS; 2016.
- Buyx A, Huster S. Ethische Aspekte von Public Health. Ethik Med. 2010 Sept 1;22(3):175–7.
- Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) (Hrsg.). (2025). Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention. Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden.
- Gordis L, Rau R, Bocter N, Gordis L. Epidemiologie. Dt. Erstausg. Marburg: Kilian; 2001. 365 p.

Leider vergriffen, aber auf verschiedenen Plattformen weiterhin erhältlich.